Von Vancouver in die Nationalparks North Cascades, Mt. Rainier und Olympic Peninsula, dann mit der Fähre nach Vancouver Island und zurück nach Vancouver

Vancouver - Anacortes - North Cascades - Mt. Rainier - Mt St. Helens - Olympic Peninsula - Vancouver Island - Vancouver

Zeitaufwand: 3 Wochen
gefahrende Kilometer: ca. 3000
beste Jahreszeit: September

1. Tag, Montag, 12.09.2016:
Ankunft in Vancouver und Übernachtung im tollen Sandman Signature

2. Tag, Dienstag, 13.09.2016:
Bereits um 8.00 Uhr werden wir abgeholt und zur Vermietstation von Fraserway gebracht. Kurz vor 10.00 Uhr sind wir mit unserem kleinen, aber sehr schönem Camper unterwegs Richtung US-Grenze. Kurze Einreiseformalitäten – überraschenderweise unkompliziert – weiter geht es an der Chuckanut Bay entlang nach Burlington, dann über den Hwy 20 bis Anacortes. Nach unserem Großeinkauf suchen wir einen schönen Stellplatz im Washington State Park. Herrliche 20 Grad in der Nachmittagssonne, wir machen noch einen Strandspaziergang. (gefahrene Strecke: 153 km)

3. Tag, Mittwoch, 14.09.2016:
Direkt nach dem Frühstück fahren wir zu Island Adventures und bekommen tatsächlich noch 2 Plätze für die Whale-Watching-Tour. Tollstes Wetter, atemberaubende Ausblicke auf die Inselwelt und viele Harbour Seals und Steller Sea Lions. Irgendwann tauchen die ersten Orcas auf und begleiten uns für die nächste Stunde. Nach unserer Tour fahren wir nach Whidbey Island, die Nachbarinsel, die durch eine riesige freitragende Brücke mit Fidalgo Island verbunden ist. Auf dem Campground mieten wir uns ein, wir sind platt von so viel Sonne, Meer und den Walen. (gefahrene Strecke: 36 km, Gesamtstrecke 189 km)

Steg im Washington State Park
Steg im Washington State Park


Mt. Baker
Mt. Baker

4. Tag, Donnerstag, 15.09.2016:
In Oak Harbor kaufen wir den Discovery Jahrespass, der uns freien Eintritt in alle State Parks in Washington gewährt. Zuerst geht es in den Deception Pass SP, um den Goose Rock Trail zu wandern. Vom Summit (484 ft) hat man einen tollen Ausblick auf die Bucht. Der Weg führt uns durch schönen Wald mit hohen Hemlocktannen und dichten Farnen. Nun geht es zurück nach Fidalgo in die Bowman Bay, hier laufen wir den Lighthouse Loop, eine sensationell schöne Wanderung durch dichten Regenwald mit tollen Ausblicken auf die Deception Bridge und die schöne Inselwelt. Übernachtung im Fidalgo Bay Resort CG (gefahrene Strecke: 71 km, Gesamtstrecke 260 km)

5. Tag, Freitag, 16.09.2016:
Kurzer Tankstopp in Burlington dann geht es weiter Richtung Osten, der Verkehr lässt spürbar nach. Später halten an der Cascadian Farm, leider ist die Beerensaison vorbei und wir essen Eissandwiches. Auf dem Colonial Campground suchen wir uns einen schönen Stellplatz und wandern von dort aus den Thunder Knob Trail. Gute 3km geht es durch bezaubernden, dunkelgrünen Wald, alles ist voller Farne und Flechten, bis zu einem Fels oberhalb des Diablo Lake mit tollen Ausblicken. Knapp 3 Stunden sind wir unterwegs, dann machen wir es uns auf dem Campingplatz gemütlich. (gefahrene Strecke: 147 km, Gesamtstrecke 407 km)

Farnwald
Farnwald


Diablo Lake
Diablo Lake

6. Tag, Samstag, 17.09.2016:
Wir starten unsere Wanderung entlang des Thunder Creek bei leichtem Nieselregen direkt vom Campground aus. Riesige Pilze wachsen an den Bäumen, der Weg ist zauberhaft, leider wird der Regen immer stärker, nach 4km an der Abzweigung zum 4th-of-July-Pass kehren wir um. Auf dem Rückweg laufen wir noch die 1,4km-Schleife "Thunder Woods Nature Trail", weicher Waldboden voller Tannennadeln, traumhaft. Pitschenass kommen wir am Camper an, erstmal nen Kaffee, es schüttet. Um 15 Uhr entscheiden wir, den Camper zu bewegen, auch um die Batterie zu laden und die Klimaanlage laufen zu lassen, sonst werden unsere Klamotten nie wieder trocken. Wir fahren über den Diablo Dam, dann zum Visitor Center und laufen noch einmal 2,9km auf dem River Loop. Am Straßenrand gibt es riesige Wasserfälle, die gestern noch nicht da waren. (gefahrene Strecke: 41 km, Gesamtstrecke 448 km)

7. Tag, Sonntag, 18.09.2016:
Nach dem Frühstück geht’s los, es hat zu regnen aufgehört, der Himmel zeigt schon blaue Flecken. Am Diablo Lake Overlook sehen wir die Gletscher, Nebelschwaden ziehen die Berge hoch. Am Rainy Pass laufen wir 1 Meile zum Rainy Lake. Am Washington Pass Overlook können wir in alle Richtungen schauen, das Wetter ist herrlich! Nun fahren wir stetig bergab bis zum Westernstädtchen Winthrop. Hier kaufen wir eine tolle Regenjacke und im Cafe gibt es für jeden von uns 2 riesengroße Kugeln Eiscreme. In Chelan fahren wir auf die alte 97 bis Leavenworth zum Campingplatz. Heute wird gewaschen, geduscht und gedumpt. Unser 81-jähriger Nachbar spendiert uns einen riesigen Teller mit bestem (und extrem süßem) Kuchen. Damit haben wir für die nächsten Tage unser Zuckerkontingent mehr als überstrapaziert. (gefahrene Strecke: 299 km, Gesamtstrecke 747 km)

Washington Pass Overlook
Washington Pass Overlook


Winthrop
Winthrop

8. Tag, Montag, 19.09.2016:
Um 7.30 Uhr fahren wir auf der Icicle Road in den Canyon hinein, 9 Meilen Asphalt, 3 Meilen üble Schotterpiste. Wir starten die Wanderung in die Icicle Gorge, 4 Meilen herrliche Waldwege. Zurück in Leavenworth unternehmen wir noch eine Wanderung zum "4 The Boyz-Trail". Wir haben von oben einen wunderschönen Blick auf das Städtchen. Danach kaufen wir noch ein und fahren durch bewaldetes Bergland über den Blewett Pass bis Yakima. (gefahrene Strecke: 207 km, Gesamtstrecke 954 km)

9. Tag, Dienstag, 20.09.2016:
Wolkenloser blauer Himmel, um 7.30 Uhr sind wir bereits auf dem HW 12 Richtung Westen. Kurz hinter Naches biegen wir auf die 410. Auf bezaubernder Strecke folgen wir erst dem Naches River, dann dem American River, halten am Fifes Peak Lookout, leider lassen die aufziehenden Wolken den Fels nur erahnen. Am Pleasant Valley CG laufen wir den Interpretive Trail 1 mi durch den schönen Wald, jetzt sind die Wolken weg. Also nochmal zurück zum Fife Peak LO, wir haben einen grandiosen Blick. Weiter geht es über den Chinook Pass mit freier Sicht auf den wolkenfreien Mt. Rainier. Es geht weiter bis Sunrise. Auf über 2000m Höhe wandern wir zum Frozen Lake über herrliche Gebirgswiesen, das Panorama ist sensationell. Der Weg führt weiter zum Shadow Lake und dann geht’s zurück zum Visitor Center. Eine traumhafte Wanderung, 3.7 Meilen lang, 2,5 Stunden. Danach unternehmen wir noch eine Wanderung auf dem Silver Forest Trail zu silbernen Baumresten eines vergangenen Waldbrandes. (gefahrene Strecke: 169 km, Gesamtstrecke 1123 km)

10. Tag, Mittwoch, 21.09.2016:
Nach einer bitterkalten Nacht erwartet uns ein strahlend blauer Himmel. Nachdem wir mit unserem Camper beinahe die komplette Überdachung des Stevens Entrance weggerissen hätten (Camper zu hoch oder Dach zu flach?), führt uns unsere erste Wanderung zum Bench Lake, dann weiter zum Snow Lake: stetig bergauf, sehr kräftezehrend, aber sehr schön. Danach fahren wir zu den Reflection Lakes, leider ziehen nun die Wolken auf und hüllen den Mt. Rainier ein. Nächster Halt ist an den Narada Falls. Am Paradise Visitor Center geht unsere nächste Wanderung los, leider fängt es zu regnen an, aber das hält uns nicht ab die schöne Landschaft zu genießen. Schade, dass hier alle Wege asphaltiert sind. Auf der Wiese lassen sich Murmeltiere von uns fotografieren. Auf dem letzten Teilstück kommt die Sonne raus, die Wolken verschwinden und wir haben einen tollen Blick auf die Gletscherwelt und auf das traumhafte Panorama. (gefahrene Strecke: 127 km, Gesamtstrecke 1250 km)

Snow Lake
Snow Lake


Grove of the Patriarchs
Grove of the Patriarchs

11. Tag, Donnerstag, 22.09.2016:
Um 8.00 Uhr beginnen wir bereits unsere erste Tour im Grove of the Patriarchs, uralte Bäume auf einer kleinen Insel im Ohanapecosh River. Herrlich weicher Waldboden, eine Wohltat für unsere Füße! Danach geht es zu den Silver Falls: malerisch stürzt der Ohanapecosh River über große Kaskaden in die Tiefe. Zurück geht es durch einen märchenhaften dunkelgrünen Wald. Wir laufen ganz langsam und wollen gar nicht mehr weg von hier – einfach wunderschön. Nun geht es Richtung Süden aus dem Mt. Rainier NP. Wir nehmen den HW 12 Richtung Westen und biegen die Forststraße 25 ab, eine grottenschlechte Straße voller Schlaglöcher. 30 km müssen wir hinter uns bringen, dann geht es die nächsten 25 km auf der 99 bis zum Mt. St. Helens NP. Es ist unglaublich wieviel Zerstörung nach dem Vulkanausbruch vor 36 Jahren noch zu erkennen ist. Bei schönstem Sonnenschein haben wir einen tollen Blick auf den Mt. St. Helens, der Umweg auf den schlechten Straßen hat sich wirklich gelohnt – ein toller Tag. (gefahrene Strecke: 219 km, Gesamtstrecke 1469 km)

12. Tag, Freitag, 23.09.2016:
Heute regnet es in Strömen, alles ist grau in grau. Wir fahren auf der I5. Im Dosewallips St.Park halten wir an, laufen am Fluss entlang. Hier laichen die Lachse. Sie kämpfen gegen die Strömung und versuchen flussaufwärts zu schwimmen. Was für ein Spektakel! Weiter geht es über Sequim bis zum Dungeness NWR, dem größten Sandspit Nordamerikas. Das Abendlicht ist sensationell! (gefahrene Strecke: 304 km, Gesamtstrecke 1773 km)

Mt. St. Helens
Mt. St. Helens


Lachs
Lachs

13. Tag, Samstag, 24.09.2016:
In Port Angeles holen wir alle nötigen Infos, Wanderbeschreibungen, Gezeitentabellen, dann geht die Fahrt in den Olympic National Park. Zuerst zum Cape Flattery, dem nordwestlichsten Punkt der Halbinsel, kurvenreich, aber lohnenswert. Nach kurzer Wanderung stehen wir oben auf den Klippen, rauhe See, ein paar Kormorane sitzen auf den Bögen aus Fels. Über die Küstenstraße gehts zurück, dann biegen wir ab nach Ozette an den gleichnamigen See, haben Glück, dass wir auf dem kleinen Campground mit 15 Plätzen einen Stellplatz finden. Wir packen die Stühle aus, genießen das milde Wetter direkt am Seeufer. (gefahrene Strecke: 241 km, Gesamtstrecke 2014 km)

14. Tag, Sonntag, 25.09.2016:
Geweckt werden wir von Vogelgezwitscher. Nach dem Frühstück geht es sofort los. Gleich vor der ersten Brücke sehen wir einen Flussotter unter uns im Wasser. Dann geht es über 3 Meilen durch dichten Regenwald, teils auf Holzplanken oder auf angenehmen Wanderwegen bis zum Cape Alava. Vor uns liegt Ozette Island, die pazifischen Wellen schlagen an den wilden Strand. Auf Felsen sitzen Pelikane, Robben, Kormorane und Reiher. Ein faszinierender rauer Küstenabschnitt! Nach 4,5 Std. sind wir wieder am Camper und fahren zurück zur 101 mit kurzem Halt in Sekiu. Bei Forks biegen wir ab nach Mora, suchen uns einen wunderschönen Campingplatz und fahren zum Sonnenuntergang zum Rialto Beach. (gefahrene Strecke: 111 km, Gesamtstrecke 2125 km)

Lake Ozette
Lake Ozette


Rialto Beach am Abend
Rialto Beach am Abend

15. Tag, Montag, 26.09.2016:
Heute haben wir verschlafen, wir hören die Raben, die auf unserem Dach spazieren. Um 9.30 starten wir unsere Wanderung am Rialto Beach, High Tide ist um 10.09 Uhr. Riesige Wellen brechen sich donnernd auf dem Kiesstrand, der von Treibholz übersät ist. Manchmal müssen wir warten, bis sich die großen Wellen wieder zurückgezogen haben, damit wir weitergehen können. Es ist spektakulär, ungezähmte Natur, wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus. 1,5 Meilen laufen wir den Strand entlang bis zum Hole in the Rock. Der Wasserstand ist noch zu hoch, wir können leider nicht durch das "Loch" laufen. Dafür können wir Raubmöwen, Pelikane und Kormorane beim Fischfang beobachten. Plötzlich tauchen Seelöwen im Wasser auf und ein kleiner Otter lässt sich direkt vor uns auf einem Felsen nieder. Wir können uns nicht mehr trennen von dieser gewaltigen Natur und schießen tolle Fotos. Nach 4 Stunden sind wir zurück und fahren nach Forks auf den Campingplatz, um auch mal wieder zu waschen und zu duschen. (gefahrene Strecke: 27 km, Gesamtstrecke 2152 km)

16. Tag, Dienstag, 27.09.2016:
Heute geht es zum Hoh Rain Forest. Am Forks Visitor Center parkt der rote Pickup aus der Twilight Serie. Am Straßenrand steht eine große Herde riesiger Roosevelt Hirsche, wir können nicht mehr weiterfahren, da sich die Herde um unseren Camper gesellt. Ein kapitaler Elkbulle hat sich in die Sonne gelegt und lässt sich gelangweilt fotografieren. Wir laufen zuerst den Spruce Nature Trail durch zauberhaften Regenwald. Der Hall of Mosses Trail ist atemberaubend schön. Die Ahornbäume im Maple Grove sind komplett grün, überzogen von Moosen und Flechten – ein echter Zauberwald. Später wandern wir noch den Ancient Groves Nature Trail an der Sol Duc Road. Diese uralten Bäume waren schon zu Columbus Zeiten da. Auf dem CP angekommen, laufen wir noch zu den Sol Duc Falls – ein traumhaft schöner Tag geht zu Ende. (gefahrene Strecke: 173 km, Gesamtstrecke 2325 km)

Möwen
Möwen


Otter
Otter

17. Tag, Mittwoch, 28.09.2016:
Wir verlassen Sol Duc, fahren am Crescent Lake entlang und halten an der Storm King Ranger Station. Unsere Wanderung führt uns zu den Marymere Falls. Der Weg führt zuerst unter der 101 hindurch, dann geht es leicht bergauf, rund 70 Höhenmeter durch den schönen Wald bis zu den Fällen. Nach 1,5 Std. sind wir zurück und fahren direkt nach Port Angeles zum Fährhafen. Ohne Reservierung checken wir ein, um 14.00 Uhr geht es bei herrlichem Sonnenschein los nach Vancouver Island. Nach problemloser Einreise nach Kanada fahren wir im Berufsverkehr durch Victoria, der Hauptstadt von Vancouver Island. Der TCH bis Nanaimo ist landschaftlich sehr schön mit tollen Ausblicken aufs Meer. In Mill Bay wird der Kühlschrank wieder aufgefüllt, dann geht’s weiter bis Ladysmith auf den Campground. (gefahrene Strecke: 169 km, Gesamtstrecke 2494 km)

18. Tag, Donnerstag, 29.09.2016:
In aller Früh schieben wir uns an Nanaimo vorbei bis zum Visitor Center in Parksville. Hier bekommen wir alle wichtigen Infos zu Vancouver Island. Dann geht es auf dem HW4 gen Westen, erster Stopp ist Little Qualicom Falls NP. Wir laufen ca. 1 km zu den Lower und den Upper Falls. Über Port Alberni geht die Fahrt durch wunderschöne Landschaften entlang großer Seen bis Ucluelet an die Westküste. Endlich nach langer Fahrt wandern wir zuerst den Lighthouse Loop 2,6 km, danach noch 7 km auf dem Wild Pacific Trail, entlang der Küste mit herrlichen Ausblicken auf die zerklüfteten Felsen. Abends auf dem Campground sind wir nur noch platt von 200 km Fahrt und mehr als 10 km Wanderung. (gefahrene Strecke: 212 km, Gesamtstrecke 2706 km)

19. Tag, Freitag, 30.09.2016:
Als erstes steigen wir an den Ancient Cedars noch einmal auf den Wild Pacific Trail ein, wandern zum Rocky Bluff, insgesamt ca. 3 km. Danach geht es zum wunderschönen Campground mitten im Pacific Rim NP, wo wir gerade noch einen Platz ergattern, sehr komfortabel sogar mit Strom und warmen Duschen. Die Wanderung zum Schooner Cove ist 1 km lang und geht fast nur über Holzplanken bis hinunter zum Strand. Weiter geht’s nach Tofino. Hier laufen wir den Tonquin Trail bis zum Third Beach, den wir ganz für uns allein haben. Die Fahrt zur Grice Bay im Norden führt uns auf die andere Seite der Halbinsel, die vorgelagerte Inselwelt liegt im schönen Nachmittagslicht. Wieder am Campground angekommen, laufen wir noch den Rain Forest Trail durch dichten, dunkelgrünen Regenwald auf Holzplanken mit unendlich vielen Stufen. Da unser Stellplatz direkt am Strandzugang liegt, gehts nochmal runter zum wilden naturbelassenen Strand mit viel Treibholz. Es ist Ebbe, in den Tide Pools finden wir wunderschöne Anemonen. (gefahrene Strecke: 98 km, Gesamtstrecke 2804 km)

Grice Bay
Grice Bay


Tide Pool
Tide Pool

20. Tag, Samstag, 1.10.2016:
Es regnet, trotzdem wandern wir den Nuu-chah-nulth-Trail ab dem Kwisitis-Visitor Center, 2,5km bis zur Florencia Bay. Der Weg führt meist über Holzplanken, rutschig, es regnet immer stärker, noch auf dem Hinweg kleben die Hosen an den Beinen. Am Strand steht das Wasser hoch, es ist kurz vor High Tide. Nach gut 2 Stunden sind wir zurück am Camper, hüftabwärts pitschenass, erstmal umziehen und Kaffee trinken. Zum Abschied vom Pacific Rim NP kommt noch kurz die Sonne raus, aber auf der Fahrt bis Port Alberni nur Regen. (gefahrene Strecke: 121 km, Gesamtstrecke 2925 km)

21. Tag, Sonntag, 2.10.2016:
Auf dem Weg zum Alberni Inlet läuft ein Schwarzbär über die Straße, wenig später stehen Schwarzwedelhirsche am Straßenrand. Wir laufen ein wenig durch den Cathedral Grove, auch damit unsere Wanderschuhe trocknen. In Parksville halten wir am Rathtrevor Beach und schauen auf die Strait of Georgia. Um 12 Uhr stehen wir am Duke Point an der Fähre und setzen bei strahlendem Sonnenschein nach Tsawassen über, Traumwetter für eine Fährfahrt. (gefahrene Strecke: 159 km, Gesamtstrecke 3084 km)

Containerschiff
Containerschiff

Skyline von Vancouver
Skyline von Vancouver

22. Tag, Montag, 3.10.2016:
Nach dem Frühstück packen wir, dumpen, dann geht es zu Fraserway, die Rückgabe verläuft problemlos. Ein Shuttle bringt uns zum Flughafen, unser Flug ist eine Stunde verspätet. (gefahrene Strecke: 24 km, Gesamtstrecke 3108 km)

23. Tag, Dienstag, 4.10.2016:
Nach ruppigem Flug landen wir wohlbehalten in Frankfurt.

zurück zum Anfang
Kontakt aufnehmen